Samstag, 10. Mai 2008

Tiptop?

Manchmal ist es wohl besser, den Schnabel zu halten. In Sachen Zaun: Der steht jetzt tatsächlich, aber das hat Nerven gekostet. Einerseits haben wir die Bodenhülsen meeeeeeehrfach wieder ausbuddeln und versetzen müssen, weil irgendwie immer wieder ein Zentimeter zuwenig oder zuviel war, plus mindestens einer der Pfosten ist ein bisschen rund, gnarf, und sowas merken wir natürlich erst, wenn das Zaunteil fertig angeschraubt ist und ein bisschen schräg in der Gegend hängt.

Auf der anderen Seite gibt es jede Menge Zeitgenossen, die völlig unaufgefordert in die Gegend hupen, dass das ja doch alles ein Klacks sein müsste, bisschen Hämmern, bisschen Schrauben und übrigens ist unsere Kunst am Bau ja ganz schön schief und krumm geworden. Raaaaaaaah, Klappeeeee!

Und das Teil in der Mitte hat einen Bogen nach unten, damit erfüllt es die Sichtverdeckungsaufgabe nur unzureichend:

Noch nicht ganz optimiert, aber schon Klassen besser als vorher

Dann scheine ich seit allerneuestem auf Sonnenlicht allergisch zu sein. Das gibt dem Schnack "Ich krieg hier gleich Noppen" eine ganz ungewohnte Wendung. Mist, ich hatte noch nie irgendeine ernstzunehmende Allergie, wer braucht schon Kiwis... Aber jetzt ist es wohl soweit, super.

Aber egal, Zaun steht erstmal, in die Mitte schrauben wir demnächst ein Teil mit Bogen nach oben. Und wieder kann hinter einen Punkt auf der langen Liste ein ordentlicher Haken gemacht werden.

Zudem: So richtig kann ich keine schlechte Laune entwickeln, wenns draußen so klasse nach Flieder riecht, hachja. Das ist überhaupt, ist mir jetzt die Tage aufgegangen, mein spezielles Beltane-, oder sagen wir Maianfangsritual: Einmal die Nase in eine Fliederblütendolde stecken. Ehm, ganz unsymbolisch jetzt. Und tief durchatmen. Bei Bedarf, oder ehrlich gesagt jedesmal, wenn ich an einem Flieder vorbeikomme, kann das Feeling durch erneutes Anschnuffeln aufgefrischt werden. Spazierengehen dauert dann eben ein bisschen länger. Die Dinger wachsen ja auch so unglaublich konsumentenfreundlich in Y-Form, genau passend zum Naseparken. Und dann ist es im Grunde wieder wurscht, ob der Nachbar unsere Pfosten total anders aufgestellt hätte. Ich bleib dabei: Tiptop.

Liebe Grüße,

Caroona

Freitag, 9. Mai 2008

Alles neu macht der Mai

Meine kleine Eiche, im letzten Sommer aus Reinbek entwendet, sah über den Winter aus wie ein in die Erde gestecktes Stöckchen. Alles Bibbern, sie könnte es eventuell nicht schaffen, war unnötig - jetzt hat sie endlich wieder klitzekleine Eichenblätter, hiphiphiphurrah:

Aus dem Winterschlaf erwacht

Auch wenn es noch so das eine oder andere Verbesserungspotential bei meiner beruflichen Situation gibt und ich vor kurzem mal wieder so einen Anfall von "die haben mich alle nicht lieb" hatte, ansonsten bin ich irgendwie komplett verliebt zur Zeit. In die plüschig grüne flache Landschaft im Sonnenschein (das mir, die ich doch am besten im Schatten gedeihe...), in den Mond:

Der Mond grinst am Himmel

In den Kater, der entgegen aller Behauptungen eines Kumpels ("Das mögen Katzen nicht.") gerne und ausgiebig auf dem Rücken liegt:

Haaaach, jetzt ein Nickerchen...

Und in die allerhübscheste aller Katzen:

War noch was?


Manchmal ist das Leben nicht ganz fürn Eimer... (Caroonaspeak für: Läuft tiptop hier!)

Liebe Grüße,

Caroona

Sonntag, 20. April 2008

Kniet nieder und fürchtet Euch!

Jetzt geht ja dieses Evil-Quiz um und ich habe eben bei Anja noch behauptet, das wär eine Art Zufallsgenerator. Naja, ich bin immer noch sicher, dass die Punkteverteilung ziemlich willkürlich ist, das Ergebnis ist aber scheints echt wiederholbar. Ich muss dazu sagen, dass ich beim Fleischkonsum nicht people sondern brav "vegitarian" angekreuzt habe. Ergebnis?


How evil are you?

Und jetzt kommt der Witz, mein Haus-und-Hof-Engelchen mit den blonden Löckchen hat den Test auch gemacht. War es die Begeisterung für Schweinefleisch, oder doch die Nutzung des Internet Explorers? Das war dann sein Ergebnis:


How evil are you?

Also, wenn uns jemand blöd kommt, ihr seid gewarnt, hier am Deich wohnt das konzentrierte Böse. Irgendwo hatte ich noch diese schicken Hörnchen zum Anschrauben...

Harrharrharr,

Caroona

Montag, 14. April 2008

Mein Täng ist voll ausgeblichen - Oder: Ich bin total normal, eigentlich.

Frau Endlosfaden wollte mir ja nicht glauben und ich bin exhibitionistisch genug (WelcheR BloggerIn ist das nicht?), um mir dieses Stöckchen mal einfach so zu greifen. Geiht lous:

1. Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.

Naja zugeworfen, aber in die Gegend gewedelt hat es die endlos Gefädelte

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.

Regeln? Ach, das regelt sich von alleine.

3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.

Yay!

3.1. Caroona redet für ihr Leben gerne von sich in der dritten Person. Nicht nur online, auch im alltäglichen RL-Gespräch.

3.2. Ich knabbere gerne Tetrapaks (die von frischer Milch, also jedenfalls ohne Aluschicht) mit den Eckzähnen oder wahlweise den Schneidezähnen in kleine Fitzel.

3.3. Ich lebe in Fünf-Minuten-Einheiten. (Nein, nicht Terrinen.) Zu einer Zeit aufzustehen oder das Haus zu verlassen, bei der der Zeiger nicht genau auf einer Zahl steht, auch wenn ich spät dran bin, bereitet mir fast schon körperliches Unbehagen. Lieber warte ich eine Minute und fluche dann, weil ich noch später dran bin.

3.4. In Filmen etwas Peinliches mit ansehen zu müssen, ist für mich fast unerträglich. Könnte ich immer sterben bei. Wer sich sowas wie American Pie ausdenkt, gehört an den Pranger.

3.5. Die IMDB ist für mich höchstpersönlich erfunden worden. Ich sitze andauernd bei Filmen da und murmele: Das Gesicht kenne ich doch, hat die nicht bei XYZ mitgespielt? Und dann stöber ich da stundenlang hinterher. Vollkommen sinnfrei verbrachte Zeit, aber toll vernetzt.

3.6. Außerdem fasele ich bei Filmen permanent Klangmalereien wie aus Batman zum Beispiel "Boing!", "Bäm!", "Swoooosh!" oder auch "Flopp, hähähä!" Das kommt dann auch beim Autofahren vor, dass ich "Huphuuuup!" gröle oder ähnliches. Ich glaube ich als Mitfilmguckerin oder Beifahrerin wär da schon so langsam etwas fertig, das ist nur was für geduldige Gemüter.

Überraschenderweise zählt Karottenknabbern nicht zu meinen aktuellen Gewohnheiten, Esme wird bestätigen können, dass ich wieder so richtig ungelb bin. Manchmal habe ich halt Wurzelphasen, manchmal nicht. Beim Autofahren ganz doll Rumschnauzen hätte bei mir eigentlich auch gut und gerne Punkt 7 sein dürfen.

4. Gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.

So *stöckchenrumwirbel* Ich reiche weiter an:

Bodecea
Esme
Zauberweib
Anja
Phoeni
und, falls sie hier noch mitliest Diana (Ich habe sooo ein schlechtes Gewissen, weil ich Dir ewig und drei Tage schreiben wollte, weil ich die Comics so klasse fand, und eine meiner Macken, das hatte ich vergessen zu erwähnen, ist komplette Selbstblockade in simplen Dingen wie Kommunikation, Asche auf mein Haupt)

Alles Liebe,

Caroona

Samstag, 12. April 2008

Der Zaun sträubt sich

Wir sind ja nun auch leider nicht so routiniert im Zäuneaufstellen. Die ersten Bodenhülsen haben wir also prompt etwas ... sagen wir ... ungünstig in den Boden gehämmert. Und dann unter großem Hallo mit dem Spaten wieder rausgekramt, anschließend eine Tafel Erdnussschokolade genagt, bis die Laune wieder einigermaßen war. Von den schiefen Pfosten habe ich mal kein Photo geknipst. Bin ich froh, wenn das Ding einigermaßen präsentabel im Garten steht und Ruhe ist.

Hach.

Liebe Grüße,

Caroona

Freitag, 4. April 2008

Es bewegt sich was...

Ich habe zwar in den Ferien nix geschnippelt oder laminiert, aber dafür sind wir tatsächlich die nervigste Baustelle angegangen. Mal ein kleines Vorher-Bildchen:

Schöne Aussicht?

Das ist, was wir bisher sehen, wenn wir aus dem Gartenfenster gucken. Nicht so prickelig. Bitte beachten: Die Wohnzimmertür außen am weißen Nachbarhaus, was das für eine Sparmaßnahme sein sollte, werde ich nie verstehen. Was ganz hinten an Zaun zu sehen ist, war nur noch morsch, und da geht es so ungefähr einen halben Meter runter, also war nicht nur optisch mal langsam eine Aktion notwendig. Nach langem Rumgedruckse und Nachgedenke entschieden wir uns, eine Lage Pflanzsteine zur Befestigung zu verbuddeln.

Schlepp, schlepp, schlepp...

Wie hier auf dem Bild fast zu sehen, mussten wir das ganze Gerümpel einmal mit der neu erworbenen Sackkarre quer durchs Haus schleifen, jeder Stein so um die 30 kg, insgesamt 28 Steine. Auch schon angeliefert: Die Zaunteile, die dann mal demnächst die Garagen verdecken sollen.

Der Anfang

Nach den ersten zwei Steinen war ich schon fix und fertig, aber ziemlich begeistert. "Leiderleider" fing es an zu regnen, just als ich mit dem letzten Brocken nach hinten geschlurft war:

Reicht erstmal!

Tja, das sieht aus wie ein Katzenabenteuerspielplatz, ist aber keiner. An der Stelle haben wir vorgestern die Schippe fallen lassen und gestern wieder hochgenommen.

Die Mauer steht

Und so sieht es jetzt aus. Besonders bitte ich meinen neuen Freund, den Vorschlaghammer, und das Holzpuzzle zu beachten. Zertrümmern kann, gut gemacht und am richtigen Ort angesetzt, ein Heidenspaß sein. Nun müssen wir mal einen Haufen Erde bestellen und die obere Reihe Steine befüllen, dann Pfosten einsetzen, die Zaunteile einhängen, eine Tür basteln, die hinter den Komposthaufen schrauben und dann wars das. Ich würde aber mal sagen, es kann nichts mehr so schlimm kommen wie der Schlepp mit den verdammten Steinen.

Voll vermuskelkatert aber ganz angetan soweit grüßt

Caroona

Donnerstag, 3. April 2008

Aua, meine Finger...

Seit ich die meiner Mutter abgeschnackte Gitarre im Wohnzimmer stehen habe, komme ich viel öfter dazu, sie mir "mal kurz" zu schnappen. Dadurch habe ich so einige Lieder aus meinem Lieblingsliederbuch ganz neu entdeckt und mich zum Teil ganz neu in die Lieder verliebt. Aber was so Fingerkuppen Blasen bekommen können, nach nur einer Stunde leichtem Geklimper, oijoi.

Ich hatte mal so um 1990 rum Gitarre spielen gelernt (Ein Hoch auf Peter Bursch!), das aber dann mit meinem Auszug 1993 wieder einschlafen lassen, weil ich kein eigenes Instrument hatte. So gaaaaanz langsam kommt die Erinnerung wieder, aber ich glaube sowas wie b-Moll habe ich nie gekonnt *verknot* Und das steht in diesem fiesen Buch dauernd. Aua, aua, aua. Tja, heißt halt üben. Arme Nachbarn, armer Dirk. Aber lassen kann ich das nicht, sobald die Blasen einigermaßen verheilt sind, gehts weiter.

Alles Liebe und Tralala,

Caroona

Dienstag, 1. April 2008

Wo ich schon bei Sprache bin.

Bei Musik höre ich eigentlich immer auf die Texte, erstens weil ich gerne mitsinge und ungerne auf die phonetische Approximation zurückgreife, zweitens, weil es mich interessiert, was die Leute so zu sagen haben, drittens weil mein Hirn da auf Autopilot schaltet und sich am Lautsprecher festsaugt. Einige andere sind da viel unbekümmerter. So kommt es, dass mancher meint, nur weil ein Lied "Roses" heißt", sei es ein geeigneter Valentinsgruß für die Freundin. Unser Besuch letzte Woche fand es auch nicht bemerkenswert, dass die Bates "Independent Love Song" gecovert haben.

Tja, ich wollte ewig und drei Tage schon mal eine Umfrage anzetteln hier, einfach ums auszuprobieren. Also frage ich so rein in die Tüte:

Achtet Ihr beim Musikhören auf die Texte, wenn sie in einer Sprache sind, die ihr beherrscht?

Immer
Manchmal
Selten
Nie

  Resultate

caroona, 10:25h.


Liebe Grüße,

Caroona

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Das gefällt mir sehr, dieser Zaun! Und die Welle...
Singlilli (anonym) - 12. Mai, 13:09
Tjaja
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caroona - 10. Mai, 19:48
ach _so_ ein zaun is...
ach _so_ ein zaun is das??? göddin, sowas haben...
zauberweib - 10. Mai, 19:45
Tiptop?
Manchmal ist es wohl besser, den Schnabel zu halten....
caroona - 10. Mai, 17:50
Leo präsentiert...
schon fast aufdringlich zum Kraulen. Hier! Flauschig!...
caroona - 9. Mai, 15:59

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