Jetzt aber Hiphip
So langsam setzt bei mir nun doch die Entspannung nach der überstandenen Prüfung ein. Sowas muss ich echt nicht nochmal haben, meine Güte... Von morgens 7:50 h bis ca. 14:00 h nur Adrenalin und Gerenne und Organisiererei. Jetzt bin ich fertige Lehrerin und hoffe mir einen Wolf, dass sich eine schnuckelige Stelle für mich auftut.
Zur Belohnung gab es dann Spiderman3. Ich erinnere mich noch genau, wie ein guter Freund pünktlich zum Abspann von Spiderman1 wutschnaubend aufstand und rausrannte. "Was für ein schwarz-weiß-gezeichneter Mist war das denn?" Teilweise gebe ich ihm recht, aber im Grunde war das auch nicht anders zu erwarten.
Naja, ich weiß nicht, ich jedenfalls kann den Marvel-Comic-Verfilmungen einfach nicht widerstehen. Ich mag den Mythos und den Pathos und die bewegten Bilder und die Selbstaufdieschippenehmerei und besonders die Selbstzerfleischung der Helden. Und klar, die Männer in Strumpfhosen, nicht zu vergessen. (Wobei: Nicht wirklich...) Plus Tobey Maguire, extrem niedlich. Es fließen Blut und Tränen und natürlich siegt das Gute und der Böse bekommt erwartungsgemäß auf die Mütze, aber so richtig schlimm finde ich das nicht, warum sollte es anders herum laufen?
Als ich den Trailer sah, hatte ich ein bisschen Bedenken, weil dieser schwarze Blob sich von außen an Spidey ranklemmte. Das hätte dann so ausgehen können, dass er nichts dafür kann, wenn er sich mies verhält, er war ja quasi besessen von diesem Zeug. Aber ich hoffe, ich spoilere da nicht zu viel, wenn ich sage, dass er schon die Entscheidung selber trifft, seine moralischen Grenzen zu überschreiten. Fand ich korrekt. Und auch, dass er so als Emo!Peter Parker eine total dumme Figur macht. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber aus solchen Filmen komme ich immer irgendwie erleichtert und wie neu raus, wie nach einem Gang durch die emotionale Waschanlage. Ich gehe da bei der Reise durch die Unterwelt immer richtig mit. Und ich kann die Sehnsucht nach Rache so gut nachfühlen, und das Bedürfnis nach Vergebung und die Erleichterung auf beiden Seiten, wenn sich jemand wirklich durchringt, einer anderen Person zu vergeben.
Lesen würde ich aber die Marvel-Comics nicht, die X-Men-Dinger noch viel weniger, bei denen fühlen sich schon die Filme fremd an. Ich weiß nicht, warum mich der Pathos auf Papier nerven würde, ich glaube ich erwarte von den Büchern, dass sie eher unterhaltsam sind und weniger den Mythos transportieren. Und eben dadurch weniger berühren.
Hat mal wer hier Spiderman gelesen und kann sagen, ob ich diesen Unterschied ungerechtfertigt unterstelle?
Ansonsten ist mein Fazit für den Film: Haaaaaaaaaach, wie schön. Und Hiphiphurrah. Und yay. Wann kommt Teil 4? Wird Peter Parker endlich seine Tür reparieren? Und/oder einen vernünftig bezahlten Job bekommen? Oder als Wissenschaftler den großen Durchbruch schaffen? Wird das endlich mal was mit Mary Jane?
Nägelkauend grüßt
Caroona
Zur Belohnung gab es dann Spiderman3. Ich erinnere mich noch genau, wie ein guter Freund pünktlich zum Abspann von Spiderman1 wutschnaubend aufstand und rausrannte. "Was für ein schwarz-weiß-gezeichneter Mist war das denn?" Teilweise gebe ich ihm recht, aber im Grunde war das auch nicht anders zu erwarten.
Naja, ich weiß nicht, ich jedenfalls kann den Marvel-Comic-Verfilmungen einfach nicht widerstehen. Ich mag den Mythos und den Pathos und die bewegten Bilder und die Selbstaufdieschippenehmerei und besonders die Selbstzerfleischung der Helden. Und klar, die Männer in Strumpfhosen, nicht zu vergessen. (Wobei: Nicht wirklich...) Plus Tobey Maguire, extrem niedlich. Es fließen Blut und Tränen und natürlich siegt das Gute und der Böse bekommt erwartungsgemäß auf die Mütze, aber so richtig schlimm finde ich das nicht, warum sollte es anders herum laufen?
Als ich den Trailer sah, hatte ich ein bisschen Bedenken, weil dieser schwarze Blob sich von außen an Spidey ranklemmte. Das hätte dann so ausgehen können, dass er nichts dafür kann, wenn er sich mies verhält, er war ja quasi besessen von diesem Zeug. Aber ich hoffe, ich spoilere da nicht zu viel, wenn ich sage, dass er schon die Entscheidung selber trifft, seine moralischen Grenzen zu überschreiten. Fand ich korrekt. Und auch, dass er so als Emo!Peter Parker eine total dumme Figur macht. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber aus solchen Filmen komme ich immer irgendwie erleichtert und wie neu raus, wie nach einem Gang durch die emotionale Waschanlage. Ich gehe da bei der Reise durch die Unterwelt immer richtig mit. Und ich kann die Sehnsucht nach Rache so gut nachfühlen, und das Bedürfnis nach Vergebung und die Erleichterung auf beiden Seiten, wenn sich jemand wirklich durchringt, einer anderen Person zu vergeben.
Lesen würde ich aber die Marvel-Comics nicht, die X-Men-Dinger noch viel weniger, bei denen fühlen sich schon die Filme fremd an. Ich weiß nicht, warum mich der Pathos auf Papier nerven würde, ich glaube ich erwarte von den Büchern, dass sie eher unterhaltsam sind und weniger den Mythos transportieren. Und eben dadurch weniger berühren.
Hat mal wer hier Spiderman gelesen und kann sagen, ob ich diesen Unterschied ungerechtfertigt unterstelle?
Ansonsten ist mein Fazit für den Film: Haaaaaaaaaach, wie schön. Und Hiphiphurrah. Und yay. Wann kommt Teil 4? Wird Peter Parker endlich seine Tür reparieren? Und/oder einen vernünftig bezahlten Job bekommen? Oder als Wissenschaftler den großen Durchbruch schaffen? Wird das endlich mal was mit Mary Jane?
Nägelkauend grüßt
Caroona
caroona - 11. Mai, 16:15
