Kostenlos erfreulich XI
Das war einfach so nett heute nachmittag, also heute gleich zwei Lobhudeleien:
Schwimmen in Gewässern
Ich lebe total luxuriös. Zwei Minuten Fußmarsch mit ein wenig Treppensteigen und schon kann es losgehen mit dem Genuss. Und das wirklich kostenlos ohne Kurtaxe. Das ist hier schon gar nicht so selbstverständlich, genau wie die Tatsache, dass sich an der Nordseeküste nicht der breite Sandstrand entlang schlängelt, sondern dass hinter dem Deich man mal eben die Salzwiese und der Modder stattfinden, bevor das Meer anfängt.
An meiner Lieblingsbadestelle in Brunsbüttel gibt es dekadenterweise einen Steg über den Steinwall nebst Baden-Verboten-Schild. Das Elbewasser ist hier schon ziemlich salzig, da gibts die gesunde Nasenspülung gratis dazu. Dann haben wir noch Wellen im Angebot, mal mehr mal weniger, je nach Wetterlage und je nachdem was für Pötte da vorbei tuckern. Der feinverteilte Schlunz im Wasser sorgt dafür, dass ab zwei Zentimeter Tiefe kein Sonnenbrand mehr aufkommen kann, allerdings schreckt es auch einige Zeitgenossinnen ab, wenn sie ihre Füße nicht sehen können, höhö. Wimps.
Es ist heutzutage schon an sich ein Wunder, dass die Elbe wieder so sauber ist, dass wir drin baden können. Bei der Bewegung wird zusätzlich noch so viel Sauerstoff aufgenommen, dass ein Umkippen wie bei manchen flachen Seen nicht zur Debatte steht. Überhaupt empfinde ich auch die Gezeiten sehr positiv. Das Wasser steht nicht immer parat wie im Pool. Manchmal ist eben nix mit Baden, oder nur nach ganz schön Geschlappe durch den Schlick. Da ist auch der Touri ein Teil der Natur und studiert fleißig den Tidenkalender.
Ich bade auch gerne in Seen, in Oldenburg waren wir oft beim Woldsee, in Postdam im Griebnitzsee und ich erinner mich noch an eine lauschige Planscherei nebst Wasserjogging mit den Vollmondinnen in einem Vulkansee. Da kommt ein blaugekacheltes Becken nicht ran. Und wie gesagt: Kostet nicht mal was, höchstens die Anschaffung eines Badeanzuges.
Immer noch total erfrischt grüßt
Caroona
Ich lebe total luxuriös. Zwei Minuten Fußmarsch mit ein wenig Treppensteigen und schon kann es losgehen mit dem Genuss. Und das wirklich kostenlos ohne Kurtaxe. Das ist hier schon gar nicht so selbstverständlich, genau wie die Tatsache, dass sich an der Nordseeküste nicht der breite Sandstrand entlang schlängelt, sondern dass hinter dem Deich man mal eben die Salzwiese und der Modder stattfinden, bevor das Meer anfängt.
An meiner Lieblingsbadestelle in Brunsbüttel gibt es dekadenterweise einen Steg über den Steinwall nebst Baden-Verboten-Schild. Das Elbewasser ist hier schon ziemlich salzig, da gibts die gesunde Nasenspülung gratis dazu. Dann haben wir noch Wellen im Angebot, mal mehr mal weniger, je nach Wetterlage und je nachdem was für Pötte da vorbei tuckern. Der feinverteilte Schlunz im Wasser sorgt dafür, dass ab zwei Zentimeter Tiefe kein Sonnenbrand mehr aufkommen kann, allerdings schreckt es auch einige Zeitgenossinnen ab, wenn sie ihre Füße nicht sehen können, höhö. Wimps.
Es ist heutzutage schon an sich ein Wunder, dass die Elbe wieder so sauber ist, dass wir drin baden können. Bei der Bewegung wird zusätzlich noch so viel Sauerstoff aufgenommen, dass ein Umkippen wie bei manchen flachen Seen nicht zur Debatte steht. Überhaupt empfinde ich auch die Gezeiten sehr positiv. Das Wasser steht nicht immer parat wie im Pool. Manchmal ist eben nix mit Baden, oder nur nach ganz schön Geschlappe durch den Schlick. Da ist auch der Touri ein Teil der Natur und studiert fleißig den Tidenkalender.
Ich bade auch gerne in Seen, in Oldenburg waren wir oft beim Woldsee, in Postdam im Griebnitzsee und ich erinner mich noch an eine lauschige Planscherei nebst Wasserjogging mit den Vollmondinnen in einem Vulkansee. Da kommt ein blaugekacheltes Becken nicht ran. Und wie gesagt: Kostet nicht mal was, höchstens die Anschaffung eines Badeanzuges.
Immer noch total erfrischt grüßt
Caroona
caroona - 5. Jul, 18:20
