Sonntag, 8. März 2009

Wenn ich nicht ich wär, wär ich...

…ein Monat: Mai (überrascht mich jetzt selbst, höhö)
…ein Wochentag: Samstag
…eine Tageszeit: Morgens
…ein Planet: Erde
…ein Meerestier: Kein Meerestier, unter Wasser ist mir unheimlich
…eine Richtung: Nach innen
…eine Zahl: 1
…ein Kleidungsstück: Kapuzenpulli, geringelt
…ein Schmuckstück: Ein Stein an einem Lederband
…eine Kosmetik: Schaumbad
…eine Blume oder eine Pflanze: Irgendeine Kletterpflanze
…eine Flüssigkeit: Wasser
…ein Baum: Weide
…ein Vogel: Elster
…ein Möbelstück: Sofa
…ein Wetter: Sturm
…ein mythisches Wesen: Zwergin, inklusive Axt, harrharr
…ein Tier: Katze
…eine Farbe: Lila
…ein Element: Wasser
…ein Auto: Renault 4
…ein Lied: „Wunderbar“ von Farin Urlaub
…ein Film: The Rocky Horror Picture Show
…eine Filmfigur: Arthur Dent
…eine Stimmung: Gemütlich
…ein Körperteil: Plauze
…ein Gesichtsausdruck: Undurchsichtig
…ein Schulfach: Chemie
…ein Gegenstand: Lupe
…ein Wort: Salat
…ein Körpergefühl: Wärme
…ein Knabbergebäck: Chips
…eine Sportart: Radfahren
…eine Droge: Irgendwas beruhigendes ;o)
…ein Getränk: Wasser
…eine Eissorte: Schokolade
…eine Stadt: Eher ein Dorf
…ein Märchen: Die tschechische Version vom Aschenbrödel
…ein Spielzeug: Kreisel
…ein Land: England

Gefunden bei Rihagan.

Zu nix zu gebrauchen?

Dann und wann fühlen sich meine Träume derartig realistisch an, dass die entsprechende Laune noch so ungefähr eine Viertelstunde anhält, bis ich merke - Dingdingding! - das war gar nicht echt, kein Grund zur Sorge. Denn offen gestanden, meistens ist die Stimmung eher getrübt. Obwohl es auch vorkommt, dass ich noch beim Frühstück über etwas lachen muss, wobei ich die Geschichte schon gar nicht mehr so genau zusammen bekomme.

Letze Nacht war ich irgendwo in einem Forschungslabor mit irgendwelcher Tieftemperaturtechnik zugange. In einem Gespräch mit einem Kollegen / Vorgesetzten / Experten habe ich ihn lange mehr oder weniger auch aus Höflichkeit reden lassen, was da so alles interessant sein könnte. Am Ende meinte er, ich wäre ja wohl ungeeignet und hätte keinerlei Kreativität für Forschungsideen. Das hat mich total bedrückt, weil ich zurückguckte und merkte, egal wo ich gearbeitet hatte, hatte ich mich nur so durchgewieselt. Wie so ein Mühlrad hatte ich der jeweiligen Gruppe am Hals gehangen.

Zehn Minuten nach dem Aufwachen dachte ich dann aber "Moment mal!" Denn auch wenn ich mich in der Realität jahrelang regelmäßig ob meiner diversen Defizite gegeißelt habe, es ist mir in allen Projekten immer was gar nicht so dummes eingefallen, was ich noch rausfinden könnte, ohne dass mir da jemand helfen musste. Und das, obwohl es, seit der Diplomarbeit alles Themen und Techniken waren, die nicht gerade meine erste Wahl waren. Damals lebte ich mit einem fast permanenten Gefühl der Selbstvorwürfe und heute morgen dann das Aha-Erlebnis, weil es einfach so geballt kam, hat sich Caroona auf die Hinterbeine gestellt und klargemacht, sie war gar nicht so eine Null.

Was noch erfreulich war heute morgen: Mensch, ich bin ja aus dem Forschungszirkus raus, yay! Ich muss mir gar keine super Ideen mehr aus den Fingern saugen. Viele fragen mich, wie ich denn mit meinem Abschluss als Hauptschullehrerin enden konnte, aber gerade im Moment bade ich richtig in der Zufriedenheit, diesen Weg gefunden zu haben. Und auch wenn nach schöner alter Gewohnheit die innere Kritikerin manchmal mault, so unbrauchbar bin ich gar nicht.

Die nächste Nacht hätte ich dann bitte gerne wieder einen von diesen witzigen abendfüllenden Kinofilm-Träumen.

Alles Liebe,

Caroona

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