Die Schrift nach oben
Danke für den Weckruf, Diana :o)
Gestern also Samhain, für Caroona zum zehnten Mal, prinzipiell gesehen. Es gibt Feiertage, die ich an mir vorbeiwatzen lasse und andere, die mir mehr am Herzen liegen. Die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sind für mich emotional eingängiger, auch wenn ich ganz ehrlich im Sommer nicht vor Energie sprühe, ich schwinge halt mit kleiner Amplitude.
Samhain ist das einzige Zwischenfest, wo ich richtig mit kann. Wir gehen auch so gerne auf dem Friedhof spazieren, aber gestern war das mal wieder richtig bewusst mit Pilzebewundern und Bäumegrocken. Der Friedhof hier um die Ecke ist unglaublich romantisch. Der ganz alte Ort liegt am Grund der Elbe inklusive des alten Friedhofes, von dem einige Grabsteine noch gerettet und umverlagert wurden auf den heutigen Standort weiter landeinwärts. Der aktuelle Friedhof hat sogar einen eigenen Deich an der elbzugewandten Seite und Gräben drumherum. Ich finde das den Toten gegenüber unheimlich fürsorglich. Wenigstens von dem einen verschleppten Grabstein habe ich ein herzallerliebstes Photo:

Mit den Trick-or-Treat-Kindern ist das so ein auf und ab, ein Jahr hat es in einer Tour an der Tür gebimmelt, andere Jahre kam niemand. Der örtliche Supermarkt meiner Wahl hat auf jeden Fall immer einen großen Nachfrageanstieg in Sachen Süßigkeiten, auch Caroona kauft da im Zweifel lieber zuviel. Wie dem auch sei, manchmal stehe ich echt kopfschüttelnd neben mir. Kennt das die eine oder der andere, wenn Minischokoriegel in eine große Schüssel geschüttet werden und dann so unschön zufällig gewürfelt rumliegen, in großen Teilen mit dem Schnippel nach oben? Half nix, ich musste erstmal wenigstens an der Oberschicht alles so drehen, dass die Schrift nach oben zeigte. Gleich im Anschluss habe ich mir um meine geistige Gesundheit ein klitzekleines bisschen Sorgen gemacht. Im Ganzen sind wir nur fünf Schokoreigel losgeworden, da habe ich jetzt noch ein Weilchen zu futtern und dann immer wieder für Ordnung in der obersten Lage zu sorgen. Oder den Drang zu ignorieren und nicht hingucken zu können. Nächstes Jahr gibt es Äpfel im Hause Caroona, da kriegen die Kleinen Vitamine und es gibt nichts zu drehen. Oder ob dann der Stiel nach oben muss? Raaaaahhh...
Ansonsten: Warum ich immer wieder zu solchen Gelegenheiten die Tarotkarten raushole, verstehe ich auch nicht, es gab natürlich mal wieder einen liebevollen Kick in den Allerwertesten. Dafür eine nette Jahreskarte, obwohl das bleibt auch abzuwarten.
Ich hoffe, Ihr da draußen hattet ein schönes Samhain. Kommt mir gut in den Winter!
Alles Liebe,
Caroona
Gestern also Samhain, für Caroona zum zehnten Mal, prinzipiell gesehen. Es gibt Feiertage, die ich an mir vorbeiwatzen lasse und andere, die mir mehr am Herzen liegen. Die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sind für mich emotional eingängiger, auch wenn ich ganz ehrlich im Sommer nicht vor Energie sprühe, ich schwinge halt mit kleiner Amplitude.
Samhain ist das einzige Zwischenfest, wo ich richtig mit kann. Wir gehen auch so gerne auf dem Friedhof spazieren, aber gestern war das mal wieder richtig bewusst mit Pilzebewundern und Bäumegrocken. Der Friedhof hier um die Ecke ist unglaublich romantisch. Der ganz alte Ort liegt am Grund der Elbe inklusive des alten Friedhofes, von dem einige Grabsteine noch gerettet und umverlagert wurden auf den heutigen Standort weiter landeinwärts. Der aktuelle Friedhof hat sogar einen eigenen Deich an der elbzugewandten Seite und Gräben drumherum. Ich finde das den Toten gegenüber unheimlich fürsorglich. Wenigstens von dem einen verschleppten Grabstein habe ich ein herzallerliebstes Photo:

Mit den Trick-or-Treat-Kindern ist das so ein auf und ab, ein Jahr hat es in einer Tour an der Tür gebimmelt, andere Jahre kam niemand. Der örtliche Supermarkt meiner Wahl hat auf jeden Fall immer einen großen Nachfrageanstieg in Sachen Süßigkeiten, auch Caroona kauft da im Zweifel lieber zuviel. Wie dem auch sei, manchmal stehe ich echt kopfschüttelnd neben mir. Kennt das die eine oder der andere, wenn Minischokoriegel in eine große Schüssel geschüttet werden und dann so unschön zufällig gewürfelt rumliegen, in großen Teilen mit dem Schnippel nach oben? Half nix, ich musste erstmal wenigstens an der Oberschicht alles so drehen, dass die Schrift nach oben zeigte. Gleich im Anschluss habe ich mir um meine geistige Gesundheit ein klitzekleines bisschen Sorgen gemacht. Im Ganzen sind wir nur fünf Schokoreigel losgeworden, da habe ich jetzt noch ein Weilchen zu futtern und dann immer wieder für Ordnung in der obersten Lage zu sorgen. Oder den Drang zu ignorieren und nicht hingucken zu können. Nächstes Jahr gibt es Äpfel im Hause Caroona, da kriegen die Kleinen Vitamine und es gibt nichts zu drehen. Oder ob dann der Stiel nach oben muss? Raaaaahhh...
Ansonsten: Warum ich immer wieder zu solchen Gelegenheiten die Tarotkarten raushole, verstehe ich auch nicht, es gab natürlich mal wieder einen liebevollen Kick in den Allerwertesten. Dafür eine nette Jahreskarte, obwohl das bleibt auch abzuwarten.
Ich hoffe, Ihr da draußen hattet ein schönes Samhain. Kommt mir gut in den Winter!
Alles Liebe,
Caroona
caroona - 1. Nov, 12:39
Bodecea - 2. Nov, 17:34
Hahaha, Blasenfolie!
Habe neulich meine Kleider im Schrank nach Farbe sortiert und endlich mal wieder (nach Buchregalerweiterung) alle Romane nach Autor. Hier extrem pingelig, da völlig schlampig - manchmal frage ich mich, wo in meinem Horoskop die Jungfrau versteckt ist! *g*
Habe neulich meine Kleider im Schrank nach Farbe sortiert und endlich mal wieder (nach Buchregalerweiterung) alle Romane nach Autor. Hier extrem pingelig, da völlig schlampig - manchmal frage ich mich, wo in meinem Horoskop die Jungfrau versteckt ist! *g*
caroona (Gast) - 2. Nov, 18:51
Ja, nech?
Dieser Ordnungsfimmel tritt an den unwichtigsten Punkten zutage, aber da wo es drauf ankommt, schlunze ich vor mich hin. Toll, echt...
Diana Kennedy - 2. Nov, 18:12
Ui, der Grabstein hat's ja mal in sich!
Ich kaufe auch immer lieber etwas zuviel Naschkram, aber immer solchen, den ich dann halt nach Halloween auch selber essen kann, ohne meine Diät komplett zu ruinieren, sprich so klein abgepackte Schokoladensrückchen, dass man noch eines pro Tag einrechnen kann.
Natürlich sprechen einem nicht alle Feiertage gleich an, das ist nun mal sehr individuell.
@Amanleian: In kalte Spaghetti fassen lassen? Hehe, wie geil ist das denn!
Ich kaufe auch immer lieber etwas zuviel Naschkram, aber immer solchen, den ich dann halt nach Halloween auch selber essen kann, ohne meine Diät komplett zu ruinieren, sprich so klein abgepackte Schokoladensrückchen, dass man noch eines pro Tag einrechnen kann.
Natürlich sprechen einem nicht alle Feiertage gleich an, das ist nun mal sehr individuell.
@Amanleian: In kalte Spaghetti fassen lassen? Hehe, wie geil ist das denn!
caroona (Gast) - 2. Nov, 18:50
Ich dachte ne Weile
das Skelett stützt sich da auf einen Spazierstock, da fehlte mir nur der Zylinder im Bild, bis ich merkte, dass das eine Schippe ist. Leider habe ich nicht die Disziplin für einen Riegel pro Tag. Da muss ich nachhelfen, indem ich wenn Schüssel alle nix mehr nachkaufe.
Diana Kennedy - 2. Nov, 19:35
@Caroona, Och, habe dioe Schippe schon gesehen - der Kerl schaufelt sich sein eigenes Grab, ein bisschen spät würde ich sagen - oder halt auch so eine Magersüchtige, die null Problem damit hat, sich auf einen Riegel pro Tag zu beschränken. Kommt am Ende eh aufs selbe raus. ;-)
endlosfaden (Gast) - 4. Nov, 01:07
der
sieht wirklich ganz putzig aus :-). Ich bin mir nur nicht sicher, ob er sich in der Situation "nach getaner Arbeit" ausruhend auf die Schaufel stützt, oder ob er sinnierend den Betrachter anblickt und überlegt, wann er wieder anfangen soll *g*.
LG Endlosfaden
LG Endlosfaden

Jaja...
Samhain feiere ich seit 44 Jahren... ist ja schließlich fast mein Geburtstag. Und die Trick-or-Treat-Kinder durften wieder in kalte Spaghetti fassen und sich gruseln...
Liebe Grüße und ein schönes neues Jahr
Anja
Gute Idee, hähähä