Die Gute Nachricht

Mittwoch, 2. September 2009

Doofe kleine Mieze ist wieder da!!!

Sie war wohl bei einem entfernten Nachbarn in der Garage. Ob sie da jetzt seit Donnerstag mittag durchgehungert hat, weiß ich nicht. Aber ich kann nicht sagen, wie erleichtert ich bin. Vielleicht lernt sie daraus ja, nicht immer überall reinzulatschen.

Uff.

Caroona

Donnerstag, 13. August 2009

Da war doch noch was...

In einigen Blogs habe ich das nun schon gesehen. Das Internet sieht so harmlos aus, aber was da an elektrischem Strom durch die Server geht, das ist nicht mehr feierlich. Und zugegebenermaßen vergesse ich diese Tatsache während des Surfens auch gerne schnell.

Umso toller finde ich dann eine Aktion, die Webseiten verbindet, indem Bäume gepflanzt werden. Derzeit ist im Gespräch Kohlenstoffdioxid in den Boden zu pressen, ganz herrliche Idee, später mehr dazu. Viel besser und nachhaltiger wird es durch Pflanzenwachstum gebunden. Und Bäume liegen Caroona schon seit ewig ganz besonders am Herzen. Ergo mache ich mein Blog jetzt auch CO2-neutral.

So, noch ein Häkchen an meine Nicht-Vergessen-Liste :o)

Alles Liebe,

Caroona

Montag, 10. August 2009

Jawoll!

Ich habe den Artikel verbummelt, in dem ich es zum ersten Mal gelesen habe, aber ein kleiner Ort in Australien namens Bundanoon hat beschlossen, Wasser in Plastikflaschen zu verbannen. Das Ganze war wohl zunächst mal eine Reaktion auf das Ansinnen einer Firma, Quellwasser abzufüllen und dann unter anderem den Menschen in Bundanoon zu verkaufen, denen damit das Grundwasser unter den Füßen weggezapft wurde.

Ich verstehe eh dieses Wasser-nach-Hause-schleppen nicht. Besonders wenn es Tafelwasser ist, das sich im Prinzip von meinem eigenen Leitungswasser zuhause nicht unterscheidet. Wenn ich in einer Gegend mit zum Beispiel ziemlich hartem Wasser wohne, ist es mir trotzdem lieber, dann und wann mal Filterkartuschen zu kaufen, als einen auf lange Arme zu machen. Von der Erdölverschwendung mal ganz abgesehen. Und dieses Pfandsystem verschleiert meiner Empfindung nach die Tatsache, dass da mitnichten Recycling stattfindet.

Und dann geht so eine Gemeinde daran und sagt "Nicht mit uns!" Finde ich extrem erfreulich. Jaaaaaaaa-woll!

Alles Liebe,

Caroona

Montag, 3. August 2009

Eine Woche der Kontraste und Gemeinsamkeiten

Ach Du jemine, wo anfangen? Die letzte Woche hatte durchaus für mich einige rote Fäden: Mit Borstel-Frisur in der absoluten Minderheit zu sein (In der zweiten Hälfte gezählte 30 Frauen von ca. 77000 Anwesenden...) zum Beispiel. Die Musik und Trommelei. Das Zelten. Ergreifende Momente. Das Draußensein (und damit das Schattensuchen...) Die Gespräche bis spät in die Nacht. Die Anreise mit mal wieder viel zu viel Kram. Und beides unglaublich spitze.

Unterschiede gab es aber durchaus auch: Während auf dem Vollmondcamp jegliches Männervolk umgehend verscheucht wurde, manchmal unter Androhung der Wegnahme eines Fußballs, waren in Wacken die meisten Männer ganz akzeptabel. Vollmond bedeutet gemütliches Beisammensitzen und nur dann und wann mal einen langen Spaziergang bzw eine kurze Wanderung, dieses Jahr gekrönt von diversen betretbaren Duschen. Festival heißt: Mit generell abgewatztem Bewegungsapparat und pfundweise Schmuddel nach Hause kommen, Sanitärzustand eher nicht nennenswert. Plus, ich musste auf dem Vollmondcamp keinerlei Ohrenstöpsel tragen, während ich sie in der zweiten Wochenhälfte kaum noch rausgenommen habe.

Der Kopf schwirrt vor lauter Eindrücken, mal sehen wie viel ich davon schriftlich verewige. Trotzdem, alles in allem fühle ich mich extrem erholt und das Beste: Es sind noch vier Wochen Ferien übrig, juhu! Als nächstes geh ich Gedanken sammeln und Kopfentschwirren.

Liebe Grüße,

Caroona

Donnerstag, 9. Juli 2009

Hahaaaaaaa

Manchmal laufen Dinge auch gut. Zitat:

"Heute hat Verteidigungsminister Jung bekannt gegeben, dass die Bundesregierung ihre Pläne für das Bombodrom stoppt. Die Kyritz-Ruppiner Heide wird nicht zum größten Bombenabwurfplatz Europas ausgebaut."

Yeeeeehah!

Alles Liebe,

Caroona

Montag, 29. Juni 2009

Honk und Zonk haben fertig

Die beiden, ihres Zeichens Klempner, waren ganz groß darin, Schläuche an Armaturen nach ästhetischen Gesichtspunkten anzubringen und nicht danach, ob sinnvoll das Wasser dahin fließt, wo der Mensch unter der Dusche es gerne hätte. Und sie hatten auch das super Hobby "Türauflassen und gleichzeitig Nixmitkriegen", weswegen Leo und Lilly den einen oder anderen Extraausflug riskieren konnten. Naja, Ende gut alles gut, die Regenbrause braust und hier sind Photos:

Alte Bodenfliesen:

Rosa marmoriert, jippie

Neue Bodenfliesen:

Blau diagonal

Alte Wandkacheln:

Rosa mit Dübellöchern

Neue Wandkacheln (noch mit der verhonkundzonkten Schlauchführung):

Weiß mit Bötchen

Böse Zungen sagen mir ja Lillifee-haftigkeit nach, aber eigentlich geht Rosa gar nicht bei mir. Insofern:

Yay!

Und demnächst berichte ich dann über Fluch und Segen von last.FM Event-Radios. Das kann ganz böse auf die Füße gehen.

Liebe Grüße,

Caroona

Sonntag, 7. Juni 2009

Der Sommer kommt und ich habe nix anzuziehen - oder doch?

Stimmt nicht ganz, aber dünne Hosen, in die ich reinpasse, das ist immer ein Drama. Wie so viele Frauen, mit denen ich mich unterhalte, läuft es garantiert nicht so, dass ich in den Laden gehe, mir eine Hose der korrekten Größe schnappe, und sie sitzt auch nur annähernd gemütlich. Da hilft alle Drückebergerei nicht, es muss selbst genäht werden.

Hindernis 1: Der Schnitt. Ich bastel den ja gerne von passenden Hosen ab, aber irgendwie wird das dann nie so richtig professionell. Gekaufte Schnitte haben das Manko, dass sie wieder "hüftig" designt sind, eins meiner Lieblingsworte, auf Deutsch: Die Nieren gucken raus, Caroona ist immer am Hochzuppeln. Außerdem sind immer die Hosenbeine viel zu eng für den heimeligen Effekt. Ich will schließlich auch noch sitzen können.

Lösung: Mal muss ich mich auch beraten lassen, ich gebs ja zu. Bei dem mir jetzt empfohlenen Schnitt muss ich oben nur ein paar cm mehr dranzaubern, schon ist alles paletti.

Hindernis 2: Stoff kaufen. Wenn eine Perfektionistin einkaufen geht, aachja. Farbe, Muster, bitte nur Baumwolle und einigermaßen bezahlbar wär auch nett. Gar nicht so leicht.

Lösung: War diesmal im Grunde kein Hindernis. Ich hatte da noch so ne Tüte Stoff seit Ewigkeiten rumstehen. Am besten geht Stoffkaufen, wenn ich es nicht geplant habe, dann wird Panikcaroona überlistet. Und dann gleich schwupp einen ganzen Sack Stoff zulegen.

Hindernis 3: Die Nähmaschine. Andauernd blockiert das Dings, raaah, ich mag mich gar nicht mehr dran setzen. Mein großer Nemesis. Reparieren? Neue besorgen? Mit dem Hammer draufhauen? Erstmal Schweißausbruch und Fluchanfall.

Lösung: Peinlicherweise musste ich feststellen, dass die Nadel verbogen war. Eine neue Nadel bewirkte wahre Wunder *headdesk*

Ergebnis: Alles gar nicht so schlimm. Nun habe ich eine extrem niedliche blaue Hose mit Blümchen (Klingt genau nach meiner Kragenweite, nä? Caroona kann auch niedlich.) und bin voller Enthusiasmus für die fünf Stoffe, die ich rumliegen habe, aus den Resten wird ein Patchworkstufenrock gebastelt und dann werde ich mich sogar endlich wieder an die Patchworkdecke wagen, die seit Monaten rumliegt und mir am Gewissen rumpiekst. Hahaaaaa, dann und wann bricht auch bei mir der Handarbeitswahn aus. Den Schwung muss ich jetzt nutzen, bevor der Sommer wieder rum ist, höhöhö. Dann kann ich mir ins Hemd machen, wie ich an warme Hosen komme.

Alles Liebe,

Caroona

Sonntag, 8. März 2009

Zu nix zu gebrauchen?

Dann und wann fühlen sich meine Träume derartig realistisch an, dass die entsprechende Laune noch so ungefähr eine Viertelstunde anhält, bis ich merke - Dingdingding! - das war gar nicht echt, kein Grund zur Sorge. Denn offen gestanden, meistens ist die Stimmung eher getrübt. Obwohl es auch vorkommt, dass ich noch beim Frühstück über etwas lachen muss, wobei ich die Geschichte schon gar nicht mehr so genau zusammen bekomme.

Letze Nacht war ich irgendwo in einem Forschungslabor mit irgendwelcher Tieftemperaturtechnik zugange. In einem Gespräch mit einem Kollegen / Vorgesetzten / Experten habe ich ihn lange mehr oder weniger auch aus Höflichkeit reden lassen, was da so alles interessant sein könnte. Am Ende meinte er, ich wäre ja wohl ungeeignet und hätte keinerlei Kreativität für Forschungsideen. Das hat mich total bedrückt, weil ich zurückguckte und merkte, egal wo ich gearbeitet hatte, hatte ich mich nur so durchgewieselt. Wie so ein Mühlrad hatte ich der jeweiligen Gruppe am Hals gehangen.

Zehn Minuten nach dem Aufwachen dachte ich dann aber "Moment mal!" Denn auch wenn ich mich in der Realität jahrelang regelmäßig ob meiner diversen Defizite gegeißelt habe, es ist mir in allen Projekten immer was gar nicht so dummes eingefallen, was ich noch rausfinden könnte, ohne dass mir da jemand helfen musste. Und das, obwohl es, seit der Diplomarbeit alles Themen und Techniken waren, die nicht gerade meine erste Wahl waren. Damals lebte ich mit einem fast permanenten Gefühl der Selbstvorwürfe und heute morgen dann das Aha-Erlebnis, weil es einfach so geballt kam, hat sich Caroona auf die Hinterbeine gestellt und klargemacht, sie war gar nicht so eine Null.

Was noch erfreulich war heute morgen: Mensch, ich bin ja aus dem Forschungszirkus raus, yay! Ich muss mir gar keine super Ideen mehr aus den Fingern saugen. Viele fragen mich, wie ich denn mit meinem Abschluss als Hauptschullehrerin enden konnte, aber gerade im Moment bade ich richtig in der Zufriedenheit, diesen Weg gefunden zu haben. Und auch wenn nach schöner alter Gewohnheit die innere Kritikerin manchmal mault, so unbrauchbar bin ich gar nicht.

Die nächste Nacht hätte ich dann bitte gerne wieder einen von diesen witzigen abendfüllenden Kinofilm-Träumen.

Alles Liebe,

Caroona

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Mein 2008

Erst wollte ich auch so eine Art 2008-Stöckchen ausfüllen, aber letztlich habe ich beschlossen, einfach mal aufzulisten, was gut gelaufen ist:

Gute Entscheidungen 2008
  • Versetzungsantrag inklusive 1 Stunde mehr Schlaf pro Nacht
  • Haare ab
  • mit dem Baumprojekt nicht mehr sklavisch auf einen festen Tag im Monat festlegen
  • Anmeldung im Fitnesscenter
Geschafft in 2008
  • endlich Gartenböschung abgestützt
  • Zaun gebaut
  • Wohnzimmer tapeziert
  • zweite Runde Baumprojekt durchgezogen
  • Quasi-Utiseta im Sommer
  • Kunstlandschaft06 abgeklappert
Plan für 2009
  • meine Papierwirtschaft für die Schule genauer hinbekommen
  • ein neues Regal im Arbeitszimmer und endlich die Zettelhaufen hochkant ausrichten
  • Schlafzimmer tapezieren
  • dritte Runde Bäume aussuchen
  • den VHS-Chor kontaktieren
Alles in allem war 2008 nicht spektakulär, aber heimlich still und leise ein sehr angenehmes Jahr. Der Wechsel an eine andere Schule hat meine Lebensqualität sehr gesteigert. Ich habe das Gefühl, ich bin mir selber gegenüber nachsichtiger geworden und habe trotzdem oder gerade deswegen mehr geschafft. Dadurch hatte ich mehr Muße zu sehen, was in meinem Leben alles gut ist: Die Katzen und Dr. Evil zum Beispiel. Ich gestehe mir zu, Dinge in meinem eigenen Tempo anzugehen, auch wenn das sehr schneckenhaft ist.

Komischerweise hatte ich Silvester letzten Jahres für 2008 die Karte "Der Tod" gezogen und dachte "Na super, genau was ich immer wollte!" Jetzt fühle ich mich sanft gehäutet und stelle fest, die Karte passte schon irgendwie, der Tod tat halt nicht weh. Mal sehen, nachher ziehe ich eine Karte für 2009 und schlage vermutlich wieder die Hände über dem Kopf zusammen ;o)

Alles Liebe und kommt gut im Neuen Jahr an,

Caroona

PS: Besonders stolz bin ich darauf, dass wir dieses Jahr mal nicht zu Silvester noch losziehen, ein Festmenü zu erlegen, die letzten Einkäufe waren gestern und das eine oder andere braucht heute abend nur noch in den Ofen geworfen zu werden. Ich denke mit großer Entspannung an die Spaddels, die heute in langen Schlangen Adrenalin produzieren. Haaaaaaaach...

Sonntag, 21. Dezember 2008

Dunkler wird es nicht

Seit zehneinhalb Jahren bin ich bewusst auf meinem spirituellen Pfad unterwegs. Manche Jahre werden die Feste intensiver gefeiert, manche Jahre eher minimalistisch. Weihnachten liegt mir dabei immer ganz besonders am Herzen, weil es erstens so gemütlich-glitzernd daherkommt und zweitens so viel Aufwärts verspricht.

Seit einiger Zeit geht es mir jedes Weihnachten besser als das davor, als ob ich zusätzlich zum Jahreskreis einen große übergeordnete Kurve durch laufe. Noch in Potsdam habe ich es bewundert, wie die Erde im sonnenfernsten Punkt ihrer Bahn so richtig Schwung holt und uns Nordhalbkugelkindern wieder hellere Zeiten beschert. Ich war so ausgelaugt, dass ich zwar geglaubt habe, dass es irgendwann besser wird, aber ich konnte es noch nicht wirklich absehen, das war jenseits des Horizontes.

Dieses Jahr muss ich zugeben, dass mich nicht einmal die Dunkelheit deprimiert hat. Was mich nicht hindert, mich auf die zunehmende Helligkeit zu freuen. Aber es ist mehr so eine entspannte Erleichterung, es fühlt sich an, als ob so langsam alles so passt wie es ist. Wie dankbar mich das macht, kann ich gar nicht in Worte fassen.

Frohe Weihnachten und alles Liebe,

Caroona

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