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    <title>caroonas welt (Kleiner habe ich es nicht...) : Rubrik:Schwurbel</title>
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    <description>Kleiner habe ich es nicht...</description>
    <dc:publisher>caroona</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-12-23T18:30:23Z</dc:date>
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    <title>caroonas welt</title>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/6100591/">
    <title>Die Wahrheit</title>
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    <description>So nebenbei gefunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Truth by RECREAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Lost Generation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I am part of a lost generation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
and i refuse to believe that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i can change the world&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I realize this may be a shock but&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Happiness comes from within&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
is a lie, and&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Money will make me happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in 30 yrs I will tell my children&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
they are not the most important thing in my life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My Employer will know that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I have my priorities straight because&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
work &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
is more important than&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
family&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I tell you this&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Once upon a time&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
families stayed together&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
but this will not be true in my era&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
this is a quick fix society&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experts tell me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 years from now I will be celebrating the 10th anniversary of my divorce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I do not concede that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will live in a country of my own making&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the future Environmental destruction will be the norm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No longer can it be said that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My peers and i care about this earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It will be evident that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My generation is apathetic and lethargic&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It is foolish to presume that&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There is hope&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And all of this will come true unless we choose to reverse it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt von unten nach oben lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona (etwas knirschig angesichts der superduper Ergebnisse von Kopenhagen, ein Witzkompromiss und vermöbelte DemonstrantInnen)</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-19T13:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/6089956/">
    <title>Knöppe</title>
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    <description>Es hat bisher kaum einen gegeben, bei dem ich nicht drauf fummeln musste. Mr Evil bekommt schnell Mecker, wenn er in einem Geschäft alle Krachmachplüschfiguren zum Hoppeln und Jodeln bringt, aber ganz ehrlich, Caroona ist genauso. Besonders schlimm sind Weihnachtsmarkt- oder sonstige Holzspielzeugstände. Alleine diese Rapprapprapp-Frösche müssen immer in allen Größen ausprobiert werden. Irgendwann gibt es nochmal Schilder mit meiner Visage drauf und dem Spruch &quot;Ich muss leider auf 10 Meter Abstand bleiben!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt der/die/das à propos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;background:#fff; text-align:center; padding:8px 32px;margin:0px 10%;border:8px #c33 solid;color:#000&quot;&gt;&lt;p style=&quot;font-size:1.6em;font-family:impact,verdana,arial; margin:16px; color:#000&quot;&gt;At first I was afraid, I was petrified &lt;br /&gt; Kept thinking I could never live without caroona by my side.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://thesurrealist.co.uk/song.php?word=caroona&amp;ans=39&quot; style=&quot;color:#700&quot;&gt;Which song was this lyric from?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;form action=&quot;http://thesurrealist.co.uk/song.php&quot; method=&quot;get&quot;&gt;Get your own lyrics: &lt;input type=&quot;text&quot; name=&quot;word&quot; SIZE=&quot;10&quot; /&gt; &lt;input type=&quot;submit&quot; value=&quot;Generate&quot; class=&quot;button&quot; /&gt;&lt;/form&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Tralala,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-13T09:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/6068058/">
    <title>Einmal Nimmerland und zurück bitte</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/6068058/</link>
    <description>Caroona peterpant sich dann und wann gerne mal einen zurecht. Nach ihrem Alter gefragt muss sie jedesmal nachrechnen und ist immer wieder überrascht. Nicht, dass sie gerne nochmal vierzehn wäre (Hilfe!), sie hat nur keine Lust, sich einer Jahreszahl auf Krampf anzupassen. Diese ganzen Schubladen, wie eine Frau oder Akademikerin oder sonstwas sich zu benehmen, kleiden oder auszudrücken &lt;b&gt;hat&lt;/b&gt;, das ist irgendwie aufgesetzt und beengend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber der Online-Spiegel jetzt zum x-ten Mal bringt, naja. Ist zum x-ten Mal irgendwie peinlich mit anzugucken. Wenn ich beim großen Quiz &quot;Sprechen Sie die Sprache der Jugendlichen&quot; 12 von 12 Punkten hole, heißt das nicht, dass ich wie Teenies spreche, erst recht nicht, dass die Jugendlichen so sprechen wie sich das der &quot;PONS Jugendsprache&quot; vorstellt, sondern daran, dass manche Dinge einfach schon ewig Bestandteil der Umgangssprache (Fußhupe) sind und manche Dinge mit einem bisschen Phantasie herleitbar (Komposti) sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen, die ich tagtäglich vor der Nase habe, sprechen im Prinzip ganz normale Umgangssprache, regional eingefärbt, die türkischen Jungs fragen mich dann und wann &quot;Na? Wo geiht di dat?&quot;, in Briefchen und auch in Physiktests wimmelt es von Chatspeak der Sorte &quot;kp&quot;, &quot;ka&quot; und &quot;XD&quot;. Das wird dann ins gesprochene übertragen, wenn etwas witzig ist jubelt es manchmal &quot;Haha, loooooooooool!&quot;. Aber das ist für mich kein Code, mit dem sich abgegrenzt wird, sondern eher kreativ und unterhaltsam. Die Kleinen überrascht oder ärgert es auch nicht, wenn sie von mir verstanden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte es überhaupt für unmöglich, das sehr fluide Phänomen Umgangssprache in Wörterbüchern festzutackern. Manche Ausdrücke überdauern die Dekaden, manche sind nächste Woche schon wieder unmodern. Und ehrlich, mir machen Menschen Sorgen, die sich im stillen Kämmerlein solche Wörterbücher zusammenspintisieren. Oder meinetwegen auch glauben, dass sie bei Umfragen von Jugendlichen hilfreiche Auskünfte bekommen. Wenn es nun angeblich so ein geheimer Geheimcode ist, wieso sollten sie ihn ausplaudern? Ich an deren Stelle würde da den größtmöglichen Müll als genuine Jugendsprache verkaufen, nur um dem Befrager einen mitzugeben. Genauso besorgt bin ich um Menschen, die sich solche Bücher zulegen und annehmen, sie kämen jetzt super cool rüber, wenn sie ihr angelesenes Wissen hier und da einstreuen. Meiner Einschätzung nach respektieren Jugendliche Authentizität mehr als gestelztes Rangeschleime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet wird das Quiz ja ironischerweise von vier Jugendspracheduellen, bei denen Menschen unterschiedlicher Generationen gegeneinander antreten und diverse Sätze übersetzen sollen. Genereller Tenor ist, dass so gekünstelt niemand redet, dass sich das irgendein gefühlt extrem hipper und junggebliebener Redakteur aus den Fingern gesogen hat. Was den Spiegel nicht daran hindert, bei erfolgreichem Abschluss des Tests zu konstatieren: Sie sind voll der Checker, Digga. Oder so. Merken die selbst noch was? Glaube nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn irgendwas geeignet ist, Wortspielereien, Klangmalereien oder ironische Übertreibungen zeitnah zu sammeln, dann eher das Internet und dann nicht auf scheinbar coole Jugendsprache gemünzt, sondern für alle Altersklassen offen, so in etwa wie bei &lt;a href=&quot;http://mundmische.de/&quot;&gt;Mundmische&lt;/a&gt;, manchmal jenseits der Schmerzgrenze und extrem un-PC, aber dann und wann wenigstens witzig und irgendwie echter als &quot;Lass mal ne Mafiatorte jammern gehen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fasziniert von Sprachen allgemein grüßt ganz unjugendlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-29T11:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/6066891/">
    <title>Aaaaaaaaah, Adventszeit...</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/6066891/</link>
    <description>Jetzt ist es wieder soweit, der Adventskalenderwandbehang muss ausgebuddelt und befüllt werden, katzensichere Deko im Wohnzimmer verteilt, der eine oder andere Keks vertilgt und so weiter. Stimmung, Stimmung, Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mitten dazwischen der Grund, Weihnachten doch eher beknackt zu finden: Ein bekannter Kaffeeröster und Schnickschnackvertrieb wirbt penetrant mit abgewandelten Liedzeilen. Zwei Highlights habe ich gerade parat: &quot;Lasst uns schick und edel sein&quot; und &quot;Stille Nacht, stylische Nacht&quot;. Mal abgesehen davon, dass sich mir beim Adjektiv stylisch sowieso immer sämtliche Körperbehaarung im rechten Winkel abspreizt, kann es noch konsumterroristischer und &quot;Deine Armut ist mir zu uncool&quot; kommen? Raaaaaaahhhh.. Gut, vielleicht etwas drastisch formuliert, aber sowas kann ich alle Jahre wieder einfach mal nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild entschlossen, sich davon trotzdem nicht die Vorfreude vermurksen zu lassen, grüßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-28T10:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5905634/">
    <title>Und jetzt was ganz anderes</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5905634/</link>
    <description>Lang lang ist&apos;s her, da wohnte Caroona nebst Herrn Caroona in Potsdam, genauer in der Nähe des Griebnitzsees. Eine geschichtsträchtige Lokalität, am Ufer stand damals jedenfalls noch ein Stück Mauer zur Erinnerung. Die Grenze verlief am Ufer und es war ein sehr erhebendes Gefühl, da lang flanieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wohnten und wohnen dort am Ufer ziemlich betuchte Menschen in ziemlich schicken Villen. Ich gönne denen von Herzen die Häuschen sowie den Geldsegen, kein Problem. Aber es wurde damals schon gemurmelt, weil der dämliche Plebs immer am Ufer langwuselte, &quot;mitten durch die Privatgrundstücke&quot;! Genauer formuliert: Den Sandweg entlang, zwischen Böschungsmauern einerseits und Ufergraskante andererseits, also nicht direkt am Pool oder Kugelgrill der Anwohner längs oder so. Schilder aufstellen half nichts. Dementsprechend wurden dann wohl jetzt Hecken quer über den Weg gepflanzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich heute in einer seriösen Nachrichtensendung (&lt;a href=&quot;http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/start150.html&quot;&gt;Extra3&lt;/a&gt;) erfahren müssen, wie die armen Anwohner nicht nur vergackeiert, sondern auch noch fast an der dringend nötigen Bötchenfahrt gehindert wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://media.ndr.de/download/podcasts/extradrei196/TV-20090820-1309-3101.h264.mp4&quot;&gt;Sehr traurige Geschichte.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Spaß beiseite, wenn mir dauernd Pappnasen durch den Garten schlappten, wäre ich auch genervt. Aber in dieser Situation geht es darum, dass es schon irgendwie vom Start weg schlecht durchdacht war, dass die Grundstücke bis zum See gingen, damit die nicht ganz so begüterte Fraktion da nicht mit ihren unwürdigen Quadratlatschen rumtüffeln konnte. Das musste ja ins Auge gehen. Und irgendwie ist das mit den Grundstücken an der Uferkante auch nicht so hundertpro im Einklang mit der öffentlichen Betretbarkeit laut Landesverfassung und dem Bauverbot laut Naturschutzgesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Extra3 war sehr kreativ und hat erstmal einen vorläufigen Kunststoffsteg gebastelt, leider hatten sie auch noch eine Genehmigung in der Tasche. Was Graf Koks veranlasste, sein bisher noch nicht aus der Originalverpackung geholtes Boot nötig eine Runde fahren zu müssen, damit die Drecksreporter wenigstens den Steg öffnen mussten. Ich kann nicht in Worte fassen, wie gespannt ich auf die Fortsetzung der Geschichte bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nägelkauend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-27T13:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5892622/">
    <title>Zitat</title>
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    <description>Ich habe einen Emaildienst mit Zitaten abonniert, und der Spruch von heute ist einfach so hervorragend, dass ich ihn teilen möchte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;You can safely assume you&apos;ve created God in your own image when it turns out he hates all the same people you do.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Anne Lamott&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ooooooohja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönes Wochenende wünscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-22T11:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5866213/">
    <title>Unpolitisch</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5866213/</link>
    <description>Eins der allerschönsten Reizworte dieser Welt. Wenn schon Christenbashing und Möchtegernsatanismus etwas unnötig sind, so richtig beknackt wird es dann, wenn sich ein ganz mieses und seltsames Gemisch aus Ansataniertsein, Odin-Yay, Kriegsromantik und nach rechts geneigten Sprüchen und Symbolen zusammenbraut. Das ist wirklich was, was ich nicht nachvollziehen kann. Wo ist der Zusammenhang bitte, dass Odin sagt &quot;Ausländer raus!&quot; und &quot;Nä, was sind wir wieder hart und zäh!&quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja nun nicht die erste, die sich darüber aufregt, dass Heiden und am liebsten noch Menschen, die gerne Viking, Pagan oder Black Metal hören, sich im Prinzip immer erstmal vom rechten Gesocks distanzieren müssen und lang und breit recherchieren, ob diese oder jene Band auch nicht irgendwie mal was anrüchiges von sich gegeben hat. Danke liebe Nazis, dass ihr allmählich aber auch alles mit einer müffeligen braunen Dreckschicht überzieht. Wirklich super. Die Liste der verbotenen Symbole wird immer länger und Käptn Rechtsruck lacht sich eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber meiner Meinung nach keine Lösung ist, ist zu sagen: Ich habe damit nix am Hut, ich bin unpolitisch. Da laufe ich lieber mit einem Disclaimer rum. Auch wenn&apos;s ein bisschen nervt. Muss ich jetzt doch anti sein und missionieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-08T06:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5863199/">
    <title>Weitere T-Shirt Sprüche</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5863199/</link>
    <description>Wieselt eine schwarze Gestalt an mir vorbei mit der Aufschrift &quot;Protected by Satan&quot;. Abgesehen davon, dass ich nicht an Satan glaube, hätte ich jetzt gedacht, dass jemand, der beschützt werden muss oder möchte, gerade im Satanismus nicht so klasse untergebracht ist. Wenigstens war das eher Anlass zur Erheiterung, aber auch wieder ein Symptom, dass Dinge unerfreulich schnell kippen können. Es reicht halt nicht, sich auf die Wiese zu stellen und sich den Metal um die Ohren pusten zu lassen, nein, da muss eine Message her, möglichst martialisch und möglichst provokant. Geht mir irgendwie ab, wo da der Nutzen steckt, wenn es nicht gerade jemand in der schwer pubertären Phase ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gab allerdings auch Nettes, zum Beispiel &quot;Wenn es kein Fleisch mehr gibt, ess ich Vegetarier!&quot;... Den kannte ich noch nicht :o)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-06T09:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5862082/">
    <title>Ich bin nicht Anti, ich bin ich</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5862082/</link>
    <description>Caroona ist sich selbst genug, ohne sich durch Abgrenzung von anderen definieren zu müssen. Umso befremdlicher findet sie es als (wenn&apos;s denn schon eine Schublade sein muss, im Groben und Ganzen) Heidin, wenn ein Marktstand mit germanisch geprägtem Geraffel ohne Ende T-Shirts mit Antihaltung feilbietet. Über &quot;Odin statt Jesus&quot; kann ich vielleicht 15 Sekunden lachen, bis ich realisiere, dass es diverse Träger durchaus ernst meinen könnten. Als da noch wären &quot;Gegen die Klimakatastrophe: Thor statt Petrus&quot; (Ja, wirklich.), oder auch irgendwas zum Thema Kirchenverbrennen, oder &quot;Fuck me, Jesus!&quot; Spätestens bei langen Listen der Gründe, warum ich mich auch heute noch verfolgt fühlen muss, wird es albern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Menschen neu auf den heidnischen Weg gelangen und erstmal in einer Art Abnabelung gegen das Christentum wettern, kann ich das nachvollziehen, ging mir genauso. Aber wenn das gar nicht mehr aufhört, hat das so ein bisschen was krampfiges und macht den Eindruck, dass da jemand nicht auf eigenen spirituellen Füßen stehen kann und sich als Krücke an einem Feindbild festklammert. Mir wäre das zu anstrengend, immer gegen Windmühlen loszureiten. Ein bisschen ist es mir auch indirekt peinlich, sowas mit anzusehen. Die Extrem-Antis mit ihren &quot;Christen auf die Mappe&quot;-Shirts versetzen mich außerdem in die unerfreuliche Position, immer brav deutlich dazu zu sagen, dass ich Odin ganz prima und trotzdem (oder vielleicht auch deswegen) das generelle Christenbashing auch, milde gesagt, unnötig finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-05T16:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5835792/">
    <title>You can say you to me</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5835792/</link>
    <description>Deutschland ist manchmal einfach Krampfhausen. Am allerletzten Schultag, an dem ich auch eigentlich frei hatte und nur aus Geselligkeit nochmal vorbeigeschnürt kam, meinte Cheffe zu mir: &quot;Haben Sie denn was dagegen, wenn wir uns duzen?&quot; Es war ihm schon die ganzen Wochen vorher anzumerken, dass er darauf irgendwie rumhibbelte. Ich mochte nun aber auch nie gönnerinnenhaft sagen: Komm Chef, ich weiß Du bist da nicht so gewandt, dann entscheide ich das mit der Duzerei jetzt. So dringend hatte ich es dann auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin keine Freundin des Siezens, absolut nicht. Aber ich muss da ja auch als Lehrerin mit anderen an einem Strang ziehen und wil mich nicht extrawurstmäßig ankumpeln. Wenn mich die Kleinen fragen, warum das überhaupt alles so ist, bin ich immer argumentativ etwas dünn besetzt. &quot;Ist halt so.&quot; Das war echt eine Sache, die ich in England sehr genossen habe. Obwohl auch da ganz klar war, wer Boss ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie seltsam insgesamt. Obwohl es mich jetzt auch nicht richtig annervt, eher amüsiert. Daran wird sich wohl auch zu meinen Lebzeiten nix mehr ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen da draußen dann noch alles Liebe ;o)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T14:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5818633/">
    <title>Geiz ist nicht geil. Sondern saublöd.</title>
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    <description>Wer billig bezahlt, bekommt auch billig. Insofern bin ich bei dieser Welle um die Analog-Produkte etwas gepalten. Natürlich ist es irreführend, Wasabi riesengroß und Geschmack klitzeklein zu schreiben. Natürlich ist Stärkeglibber mit Fleischfusseln nicht dasselbe wie Kochschinken. Ich kann verstehen, dass VerbraucherInnen sich darüber aufregen, dass so etwas auch noch im Prinzip legal ist. Die Hersteller, die entscheiden, dass ihre Kunden derartig verladen werden dürfen, haben jedweden Respekt von mir verscherzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits setzt das allgemeine Kaufverhalten und die Jappelei nach immer billigeren Lebensmitteln einfach mal eine Spirale nach unten in Gang. Wer hat heute noch echten Respekt vor Nahrungsmitteln? Ich könnte manchmal echt schreien bei der Heuchelei, dass einerseits das Fleisch extrem billig sein soll, aber andererseits bitte keiner der Produzenten auf merkwürdige Ideen kommen darf, und dass Menschen wie Jamie Oliver, die das Elend mal zeigen, als Spaßbremse gehandelt werden und als Appetitverderber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei der Bankenkrise viele Menschen gierig angelegt haben und zweistellige Renditen wollten und nachher dumm guckten, wie jetzt, das war nur heiße Luft und Seifenblase??? Nein, das war natüüürlich vorher nicht abzusehen. Geld zaubert sich magisch selbst herbei. Sicher doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin überzeugt, dass es mindestens genauso preisgünstig ist, sich mit selbst zubereitetem Gemüse zu ernähren wie mit billigen Fertigprodukten. Und vom Aufwand her ist es auch nicht viel anstrengender, es gibt zudem irgendwie mehr emotionalen Kontakt zu einem Gericht, wenn ich selbst geschnippelt habe, als wenn ich nur eine Tüte aufgerissen habe und maximal noch Wasser dazugekippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die Saturn-Werbefrau sehe, werde ich total griffig. Überraschung? Und trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann mal bei manchen ein Denkprozess angestoßen wird, und dass sie beim Einkaufen genauer hingucken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-12T15:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5809640/">
    <title>Activia, die Zweite: Und überhaupt!</title>
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    <description>Lange hatte ich mir darum gar keine Gedanken gemacht und naiverweise angenommen, ein Siegel von Stiftung Ökotest habe irgendetwas mit Öko zu tun. Öhöhöhö. Bei einigen Produkten hatte ich mich ein bisschen gewundert, aber naja. Alles, was das aussagt, ist dass die Rückstandsanalyse gut genug war. Also gut für diejenigen, die das Zeug anwenden oder essen. Gut für die Umwelt heißt es noch lange nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das ziemlich irreführend, mal so gesagt, dass das Label so heißen darf. Es ist schon schwierig genug, einigermaßen ökologisch angemessen zu leben. Da könnte ich so Werbefuzzis noch extra einen verpassen. Naja, die Menschen wollen auch irgendwie behumpst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn erstmal Feeeeerien sind, wird hoffentlich in Caroonahausen die Laune wieder besser, aber das musste ich jetzt loswerden :o)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-07T18:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5804263/">
    <title>Deckel drauf</title>
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    <description>Hilft meistens kein Stück. Wenn ich mich mal in jemanden verliebe, dann bleibt es dabei, da macht die Zeit, oder das wachsende Gras, oder der Abstand, oder meinetwegen auch die fehlende Aussicht auf irgendeine Art von Romantik keinerlei Unterschied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht es auch nicht darum, dass ich sehr glücklich mit Dr. Evil verheiratet bin. Ich würde ihn für nichts und niemanden in der Welt eintauschen wollen. In unserer Beziehung ist keine auszufüllende Lücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal reicht es, ein Photo zu sehen, und es trifft mich wie eine unerwartete Sturmbö. Ein verschmitztes Lächeln und: Uff. Raaaah, wird das niemals weniger? &lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; ist die Habenhabenhaben-Caroona, die ungeduldig hampelt und mein Herz schubst. Und ich kann sie nicht mal rausschmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: Keine Photos mehr gucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-05T17:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5642421/">
    <title>Die Frauen haben es selbst verbockt</title>
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    <description>In letzter Zeit gab es aus gegebenem Anlass immer wieder online und RL Debatten zum Thema &quot;Wer verkorkst eigentlich unsere Kinder?&quot; Und ein gerne herbeigezerrtes Argument ist: In Kindergärten und Schulen sehen sich die Kinder und Jugendlichen mehrheitlich Frauen gegenüber. Außerdem sind ja immer noch meist die Mütter als Hausfrauen, Alleinerziehende (dem Vater die Kinder Entziehende?), Teilzeitarbeitende oder zur Not doppelbelastet ganztagsarbeitende Rabenmütter zuständig für die Familienarbeit und damit die Erziehung. Logische Schlussfolgerung: Wenn in der Kriminalstatistik männliche Jugendliche signifikant mehr Gewalttaten verüben, sind im Prinzip die prägenden Frauen verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bekomme ich, gelinde gesagt, einen Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens würde sich manche (Ich gebe zu, nicht jede!) Mutter sehr über gesteigerten Einsatz des Erzeugers freuen und nicht nur der Art &quot;Wir gehen mal am Samstag Nachmittag auf den Bolzplatz.&quot; Wie die realen Zahlen aussehen, wie oft nach einer Scheidung der Vater finanziell ausgezogen wird bei gleichzeitiger Vorenthaltung der Kinder, weiß ich nicht. Ich höre allerdings in meinem Umfeld auch gegenteilige Geschichten, bei denen der Ex sich vor Zahlungen drückt und sich auch sonst eher nicht für seine Kinder interessiert. Um da wirklich eine Aussage zu machen, müsste ich aber wie gesagt, die Gesamtsituation kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, nicht ganz ohne mich selbst betroffen zu fühlen: Berufe im Bereich Erziehung und Bildung sind nicht besonders berauschend vergütet und auch nicht so doll in der generellen Anerkennung. In meinem Bundesland ist es nicht ungewöhnlich, dass in Grundschulen und Hauptschulen berufsfremde Menschen als Hilfslehrkräfte eingesetzt werden, um Geld zu sparen und die Statistiken zu schönen, denn haha: &quot;Jede Stunde zählt!&quot; Das führt schleichend zu der Annahme: Unterrichten kann jedeR. Generell lässt sich sagen, dass der Anteil der Männer in einer Sparte umgekehrt proportional ist zum Gehalt und zum Prestige. Da nun rumzutönen, warum nur so eine erschlagende Menge an Frauen auf unsere Kinder losgelassen wird, ist ein bisschen unangebracht. Sollen doch die Männer, denen das nicht passt, mit gutem Beispiel vorangehen und sich mal eine Runde vor desillusionierte HauptschülerInnen stellen und denen versuchen, ein Stück Fundament für eine gute Zukunft mitzugeben. Darauf warte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens: Mag ja überraschend sein, aber unsere Kinder kommen meist schon mächtig vorgeprägt in Kindergärten und Schulen an. Das gelebte Rollenverständnis der Eltern, wie auch immer es aussieht, ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum Feministen oder patriarchalen Dummbacken. Unsere Kultur ist getränkt von Medien: Fernsehen, Internet, Computerspiele, visueller Werbung in Plakatform und in Printmedien und nicht zuletzt Musik. Ich bin die letzte, die sagt: Ballerspiele machen aus einem lieben kleinen Jungen einen Amokläufer. Ich kenne genug friedliebende Menschen mit einem WOW-Account, die sich seltsamerweise dadurch nicht irgendwie verändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: Als Gesamtpaket lässt sich mit dieser Beschallung durchaus auch eine Message vermitteln. Wenn ich mir überlege, ich trete in Konkurrenz zu, sagen wir mal, wen nehme ich denn, na meinetwegen: Sido. Und ich versuche, den Jungs zu erklären, dass Vergewaltigung nichts, aber auch gar nichts Witziges an sich hat. Überlegen wir mal, hier die Lehrerin, da der Rebell mit Maske und ohne Hemmungen, wer hat wohl den höheren Coolnessfaktor? Wer hat wohl hier Chancen, die eigene Botschaft rüber zu bringen? Nebenbei, ich unterstelle Sido nicht mal, dass seine Botschaft &quot;Vergewaltigung ist witzig&quot; lautet. Aber ich mache mir echt keine Illusionen, dass ich bei denjenigen, die diese Botschaft mitnehmen &lt;b&gt;wollen&lt;/b&gt;, irgendwas dagegen ausrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, schließlich ist dann zu fragen: Wer hat im Mediengewurschtel denn den lautesten Anteil? Die Frauen? Hmmmmmmm.... Mir geht es gar nicht darum, hier groß abzuleiten: Aha, die Männer sind doch schuld! Die Lage ist viel zu deprimierend, als dass ich mich übers Rechthaben irgendwie freuen könnte. Mich regt das anfangs zitierte &quot;Argument&quot; auf, weil es eine Nebelbombe und sowas von überhaupt nicht hilfreich ist. Und dann die Folgejaulerei: Die armen Jungs, das verkannte Geschlecht, die Bildungsverlierer, wie können wir ihnen nur helfen? Eher selten: Die armen erschossenen Mädchen, wie hätten wir das verhindern können? Wie sollen wir das den Familien erklären? Warum müssen diese jetzt auch noch allerorten lesen, dass die Täter ja eiiiigentlich auch immer irgendwo, doch, schon, so ansatzweise auch Opfer waren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ginge es deutlich besser, wenn ich wüsste, was genau denn nun die Lösung des Schmassels ist. Da ist soviel Henne-und-Ei mit drin und soviel &quot;Ich will die Dinge anders, aber nicht meinen eigenen Status Quo aufgeben&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ich dazu komme, gleichzeitig zu unterstellen, die mediale Umgebung habe einen prägenden Einfluss und andererseits Männerbands wie Cannibal Corpse durchaus erheiternde Anteile zuzugestehen, ohne dass ich jetzt dadurch der turbogewalttätige Mensch geworden bin, damit bin ich auch noch nicht so recht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
    <dc:creator>caroona</dc:creator>
    <dc:subject>Schwurbel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 caroona</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-14T09:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://caroona.twoday.net/stories/5632640/">
    <title>April, April!</title>
    <link>http://caroona.twoday.net/stories/5632640/</link>
    <description>Bei meinen lieben Kleinen bin ich aufgefallen, weil ich sie nicht in den April geschickt habe. Es stört mich nicht sonderlich, wenn jemand mir einen Aprilscherz andreht, aber so richtig kann ich diese konzertierte Verkasperei nicht nachvollziehen. Mr Evil kann ein Lied davon singen, dass ich ihn gerne mal so ohne Anlass durch den Kakao hole. Aber zwangsweise? Und wenn ich nicht mitmache, gibt es ganz große, ungläubige Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige richtig gute Aprilscherz meiner Meinung nach war, als delta Tickets für ein Scooter-Unplugged-Konzert verlost hat und da echt Leute angerufen haben. Unser kostenloses Käseblatt teilte neulich mit, die Fußgängerzone in Heide solle überdacht werden und alle EinwohnerInnen seien mit 100 &#8364; dabei, HartzIV-Empfänger könnten das mit Schiebkarrendienst abarbeiten. Naja. Ich habe das echt geglaubt, ziemlich bestürzend an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, vielleicht jubel ich der 6b dann nach den Ferien irgendwas Fieses unter. Und sei es nur, um ihnen ein bisschen Nonkonformität beizubringen. Hähä. In der Schule lernen wir schließlich für&apos;s Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten ist jetzt Zeit zum Rumluntschen und Sonnenschein genießen, habe ich beschlossen. Und endlich mal zu gucken, ob ich nicht den Award von neulich nicht noch an ein paar andere weiter reichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe, ohne Scherz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroona</description>
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